Begonnen hat es damit, dass wir mit einem Boot ungefähr eine Stunde über einen Fluss gefahren sind.
Sara (Norwegen) und Souta (Japan)
Malin und Sara aus Norwegen, ich aus Österreich und Anna und Viktoria aus DeutschlandAuf einer Flussseite hatten wir einen Regenwald und auf der anderen einen Mangrovenwald. Der war richtig geil, die Wurzel sind voll weit aus dem Wasser gestanden. Diese Bäume wachsen dort, wo Salz- und Süßwasser aufeinander trifft.
Da der Fluss ins Meer mündete, mussten wir noch zirka 30 Minuten über das Meer bis zu der Halbinsel fahren. Dort angekommen mussten wir 10 Minuten durch den Wald wandern um zu dem Hotel zu gelangen haha. Und es war einfach nur total heiß. Ich weiß nicht ob es hier tatsächlich viel wärmer war als im Rest Costa Ricas, doch durch die hohe Luftfeuchtigkeit hat es sich einfach noch heißer und unerträglicher angefühlt. Unser Hotel lag mitten im Urwald.
Die Dächer des Hotels vom Boot aus :D
Es war alles total natürlich dort, Strom hatten wir nur von 19-22 Uhr und Handyempfang gab es sowieso keinen. Mit Taschenlampen den Boden nach Schlangen absuchend gingen wir nachts in unsere Bungalows zurück. Einmal hatten wir in der Nacht eine riesige Spinne in unserem Badezimmer, die gefährlich nahe an unseren Zahnbürsten war. Anna und ich haben zum Schreien angefangen, sind aus dem Bungalow gerannt und nicht mehr ins Zimmer gegangen, bis die Betreuerin die Spinne mit einem Flip-Flop zerschlagen hatte. Darf man das überhaupt? Egal, wir waren danach jedenfalls in Sicherheit.
Am ersten Tag sind wir gleich in der Früh mit dem Boot zu einer einsamen Insel namens Isla de Cañas gefahren.
Auf dem Weg dorthin haben wir Delfine gesehen. Das war so ein magischer Moment, als sie neben unserem Boot vorbeigeschwommen sind! Der Fahrer hat einen Kreis gemacht, weil er meinte, dass die Delfine gerne spielen. Und plötzlich sind sie herumgesprungen und haben eine richtige Show für uns gemacht!! Es war wunderschön das so nah zu erleben. Delfine sind wirklich wundervolle Tiere!
Danach sind wir schnorcheln gegangen. Voll toll! Das war das erste Mal, dass ich im Pazifik schnorcheln war und es ist irgendwie voll anders als im Mittelmeer. Die Fische waren alle so bunt und man konnte durch die Fischschwärme durchschwimmen ohne dass sie wegschwammen! Mit meiner wasserdichten Kamera konnte ich viele Fotos machen! Wir haben sogar drei Haie gesehen!! Doch der Führer hat uns erklärt, dass die völlig ungefährlich sind und nur Fische essen. Außerdem waren sie sowieso nur am Meeresgrund und man musste runtertauchen um sie zu sehen.
Der Hai!! In echt sieht er gefährlicher aus haha
Nach dem Schnorchelausflug haben wir am Strand die Sonne genossen und ein Picknick gemacht. Danach sind wir zurück zur Halbinsel, haben dort im Meer gebadet und haben ein wenig die Gegend erkundet. Wir waren in einem echt geilen Fluss schwimmen. Mit einem Seil konnte man sich runterschwingen und ins Wasser fallen lassen :D
Am zweiten Tag haben wir eine Wanderung durch den Nationalpark gemacht. Zuerst ungefähr 2 Stunden am Strand und danach nochmal 2 durch den Urwald. Am Strand haben wir gelernt wie man ein Kokusnuss nur mit einem Stock und mit einem Stein öffnet. Wenn man einmal so eine gute Kokusnuss gegessen hat, will man nie wieder die essen, die in Österreich verkauft werden. Das gilt aber eigentlich eh für alle tropischen Früchte von Costa Rica.
Im Urwald haben wir auch richtig viele giftige Tiere gesehen. Es war der dichteste Regenwald den ich jemals besichtigt habe. Der Führer meinte, dass sogar er sich verlaufen würde, wenn er nur 15 m vom Weg abkommen würde und er arbeitet schon 20 Jahre als Parkführer.
Man darf auch nicht einfach die Äste angreifen, denn es könnte sein, dass dort eine Spinne oder Schlange hängt.
Die Wurzeln der Bäume hier sind einfach übelst geil!! :D
Die Affen hängen immer voll relaxed am Ast
Und naja, den Rest der Zeit waren wir einfach nur am Strand. Ich liebe diesen naturbelassenen Ort!
Rebekka, Anna und Viki aus Deutschland, Malin und Sara aus Norwegen und ich :)
Die sind echt schon richtig gute Freundinnen geworden. Auch wenn sie weit weg wohnen.
Marc aus Kanada, Sara und Malin, Luca aus Italien und Souta aus Japan
Meine Sara! <3 Ich will gar nicht daran denken dass ich in 2 Monaten von ihr getrennt werde ;(
Der absolut schönste Ausblick!!
Meine allerbesten Freundinnen. Freundschaft ist überall gleich, egal woher man kommt!! <3