Der Flug war echt lang, anstrengend und einsam. Aber wenigstens der Ausblick war toll. Wir sind über wirklich schöne Inseln geflogen.
Jetzt bin ich schon seit einer Woche in Costa Rica und langsam fühle ich mich schon ein wenig wie daheim.
Aber der Kulturschock ist wirklich riesig. Alles hier ist so komplett als in Österreich und am Anfang ist es schwer, weil man nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Das Essen ist seltsam aber gut und ja, jeden Tag in der Früh gibt es Reis und Bohnen.. Was aber recht lecker schmeckt, obwohl es gewöhnungsbedürftig ist, etwas so deftiges zu frühstücken (:
Die ersten Tage habe ich kein einziges Wort verstanden, weil die Ticos einen eigenen Akzent haben und so schnell reden. Es ist anstrengend, mein Kopf ist ständig voller Worte die keinen Sinn ergeben. Es ist schlimm, wenn man gerne etwas sagen will, aber einfach keine Worte dafür findet.
Aber ich strenge mich an und alle Bemühungen lohnen sich, denn jetzt kann ich schon gewisse Dinge sagen.
Am Montag hatte ich Heimweh, also kam der Onkel und hat mich mit in den Regenwald genommen.. Mein zweiter Tag in der Familie und ich war im Regenwald! :D Das ist so unglaublich..
Ich glaube meine Familie ist wirklich nett. Es ist ein Frauenhaushalt ;)
Und auch wenn wir viele Verständigungsprobleme haben, unterstützen sie mich voll und sind immer lieb.
Ich habe zwei Gastschwestern. Mit einer gehe ich in die gleiche Schule, sie heißt Sofia und ist 13 Jahre alt.
Und die andere ist erst 6 Jahre und sie ist soo süß! Sie frisiert immer meine Haare, die sie sehr bewundert, weil ziemlich alle Ticas dunkelbraunen haben! Außerdem hat sie ein Bild von mir gemalt und ich liebe dich Schwester geschrieben.
So schwer der Anfang am anderen Ende der Welt auch ist und so sehr ich manchmal meine Familie und Freunde in Österreich vermisse, bin ich doch irgendwie froh, dass ich hier bin.
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